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3 - Klimabaumarten


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Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt.
Dante Alighieri (1265–1321)


Trockenperioden, Hitzewellen & Co
Eine neue Herausforderung bei Neupflanzungen

Der Klimawandel stellt die private, wie die öffentliche Hand vor besondere Probleme.

Hitzewellen mit Temperaturextremen, Starkregenfälle, Stürme und überdurchschnitt lang anhaltende Trockenperioden
sind der Hauptgrund für die Probleme im heimischen Gehölzsortiment.


Hinzu kommen :

-mangelnder Wurzelraum durch zunehmende Versiegelung,
-Wassermangel durch Bodenverdichtung,
-Staunässebildung,
-Salzeintrag und Schadstoffemissionen im Straßenverkehr,
-Schädlinge und Erkrankungen,
wie Trachealmykosen beim  Eschtriebsterben, bzw. der Verticillium-Welke,
-das bakterielle Kastanienbluten,
-Massaria an Platanen,
-die Rußrindenkrankheit an Ahornen,
-der Eichenprozessionsspinner,
-Borkenkäfer,
die Buchenkomplexkrankheit,
-der Asiatische Laubbockkäfer,

die das heimische Gehölzsortiment vor fast unlösbare Aufgaben stellen.



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Der Klimabaum als Lösungsansatz

Entgegen zahlreicher Probleme heimischer Baumarten trotzen Klimabaumarten aus ursprünglich
wärmeren Klimaregionen den hiesigen Wetterkapriolen der vergangenen Jahre.
Probleme können Klimabäume bei uns in erster Linie durch langanhaltende Fröste bekommen.

Doch wie wird ein wärmeliebender Exot plötzlich zum Überlebenskünstler im Eis ?

Einfach gesagt, werden die wärmeliebenden Arten aus Übersee
durch langjähriges Verschulen in kühleren Klimazonen Mitteleuropas
Schritt für Schritt an kalte Winter und Fröste in unseren Breiten gewöhnt.

Wegen des etwas milderen Klimas in Belgien, den Niederlanden, England und Frankreich,
gelang das Verschulen trockenstressresistenter Exoten in vorgenannten Ländern bereits vor rund 15 Jahren.

Durch den Import und das weitere Erziehen in eigenen Baumschulquartieren sind inzwischen auch gut sortierte,
heimische Baumschulen so weit, dass dem Kunden ein breiteres Sortiment an Klimabaumarten zur Verfügung steht.

Es ist jedoch nicht von der Hand zu weisen, dass wir bei uns in Sachen frostharter Klimabäumen gut damit beraten sind,
öfter einen Blick über unseren Tellerrand zu unseren Nachbarn in die Niederlande zu werfen.

Beispielsweise veröffentlicht der Arbeitskreis Baum bei der Gartenamtsleiterkonferenz des Deutschen Städtetags,
kurz GALK, seit einigen Jahren eine Liste mit trockenstresstoleranten und straßenbaumtauglichen Klimabaumarten
im Austausch mit niederländischen Universitäten und Baumschulen

Damit unterstützt die GALK im Übrigen vornehmlich alle Städte und Kommunen bei uns,
um unerwünschte Ausfälle und Erkrankungen bei Neupflanzungen minimieren zu können.


Von diesem Angebot sollte auch die Privatwirtschaft und der/die private Gartenbesitzer/in profitieren,
denn Gehölze, die straßenbaumtauglich sind, weil sie u.a. schmalkronig und kleiner als eigentliche Art ausfallen,
machen sich auch besonders gut als Hausbaum in einem kleineren Vorgarten.

Als Bonbon bekommt man dann noch ein Gehölz,
welches Trockenperioden sowie den heimischen Gehölzkrankheiten und Schädlingen trotzen kann.

Selbstverständlich beraten wir sie gerne bei allen weiteren Fragen zum Thema.



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Klimabäume im Fokus

Im urbanen Umfeld leiden unsere heimischen Laubbaumarten, wie Ahorn, Birke, Buche, Esche und Linde
zunehmend unter dem Trockenstress und dem leider immer größer werdenden Bedürfnis zahlreicher Menschen,
Flächen zu versiegeln.

Insbesondere vielen Straßenbäumen wird wegen des Bedarfs an immer breiter und schneller werdenden
Verkehrsadern buchstäblich das Wasser unter den Füßen abgegraben.

Der Preis für diesen Versiegelungswahn sind explodierende Kosten für die Erhaltung,
Verkehrssicherung, Fällung und Neupflanzung von Gehölzen.

Die Schäden treffen öffentliche, wie private Hand.

Dort wo man vor 10 Jahren noch Pflegeintervalle von 5 - 10 Jahren für Großgrün anbieten durfte,
kann man heute - baumartabhängig - kaum noch gewährleisten,
dass man im Folgejahr nicht schon wieder gefährliches Totholz aus den Kronen entfernen muss.

Oft dürfen sich über den Besuch eines Baumpflegers nur noch Baumbesitzer freuen,
wenn sie im eigenen Umfeld meist unbewusst schon vor Jahren auf Klimabaumarten gesetzt haben.

Da die meisten Kommunen im Land diesen Trend verpasst haben,
und meiner Erfahrung nach auch teils jahrelang beratungsresistent waren oder erst jetzt damit beginnen,
wesentlich kleiner bleibende Klimabaumarten im urbanen Umfeld zu pflanzen
oder Bürger bei erforderlichen Ersatzpflanzungen auf trockenresistente Baumarten zu verweisen,
richten sich die folgenden Empfehlungen vornehmlich an den privaten Gartenbesitzer und/oder Grünplaner.

Um zu zeigen, wie denn so ein Klimabaum überhaupt aussieht,
werden im kommenden Abschnitt in unserer Region bewährte Klimabaumarten im Porträt vorgestellt.



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Klimabäume im Porträt

Im ersten Klimabaumporträt wird die Blasenesche ( Kolreutheria paniculata ) vorgestellt :


Die Blasenesche, auch Rispiger Blasenbaum oder Lampionbaum genannt,
ist eine Pflanzenart in der Familie der sogenannten Seifenbaumgewächse (Sapindaceae).

Die eigenwillig geformten Früchte der Blasenesche sind nicht die einzige Attraktion des Gehölzes,
denn Blaseneschen sind besonders wertvoll als Insektenweiden oder Bienennährgehölz,
weil sie in unserer Region während der eher blütenarmen Zeit von Juni bis August
im Vergleich mit heimoschen Baumarten überdurchschnittlich viel Nektar und Pollen in ihren gelben Blüten anbieten.


Die gelben Blüten sind in lockeren, vielblütigen, aufrechten Rispen angeordnet,
die auf Bienen & Co. eine magische Anziehungskraft ausüben.
Nach erfolgreicher Bestäubung entwickeln sich knapp fünf Zentimeter große,
dreikantige, spitz zulaufende, blasig aufgetriebene Kapseln,
die zunächst grün sind und später schokoladenbraun werden.


Allerdings sind die attraktiven Blüten und die wie aufgeblasen wirkenden Früchte nicht alles,
was bei diesem Gehölz die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Denn wenn sich im Herbst ihre Blätter orangegelb bis orangerot färben,
wartet die Blasenesche mit einem spektakulären Schauspiel auf. 

Auch wenn die Blätter nach dem ersten Frost zu Boden fallen,
bleiben die lampionartigen, inzwischen schokoladenbraun verfärbten Früchte des Baumes,
noch lange an den Zweigen hängen und dienen sogar der heimischen Vogelwelt als Nahrungsquelle.

Beheimatet ist die Blasenesche eigentlich in Nordchina,
aber ein Jesuitenpater und Botaniker namens d’Incarville brachte ihn um 1750 nach Paris
und kultivierte ihn im »Jardin des Plantes«.

Bei den vielen Vorzügen des Gehölzes dauerte es nicht lange,
bis die Blasenesche in ganz Europa als Ziergehölz Einzug in Parkanlagen und große Gärten hielt.

Während die Blasenesche in ihrer Heimat bis zu zwanzig Meter groß werden kann,
erreicht sie in hiesigen Breiten durchschnittlich nur eine Höhe von 10 - 15 Metern.

In großen Parks, wie im Botanischen Garten im Stadtpark Gütersloh,
findet man in der Region vereinzelt Solitäre mit Höhen bis 15 Meter. 

Die Blasenesche ist nicht nur winterhart, sondern zugleich hitze- und trockenheitsverträglich,
was die Art als ideale Klimabaumart auszeichnet.

Zudem ist die Blasenesche pflegeleicht, triebfreudig und kaum anfällig für hiesige Baumkrankheiten.

Ein sonniger Standort und ein gut durchlässiger Boden schaffen die Voraussetzungen für einen gesunden Wuchs.

Die Schönheit der malerischen Krone kommt nicht nur während der prachtvollen Blüte,
sondern auch im Winter gut zur Geltung, da die Blasenesche nur dann ihre einzigartigen, schokobraunen Früchte zeigt.

Dem Ruf als »Vierjahreszeitenbaum« wird die Blasenesche gerecht,
wenn im Frühjahr die roten Knospen die Baumkrone in einen rötlich schimmernden Mantel hüllen,
denn im Frühjahr rot, während der Blüte gelb, im Sommer saftig grün und im Winter schokobraun
sind neben der tollen Herbstfärbung der Blätter die besonderen Kennzeichen,
die diesen Baum einzigartig machen. 


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